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Reizüberflutung

Reizüberflutung

Samstag, November 15, 2025

Ich glaube, vielen von euch geht es in diesen Tagen wie mir: egal, ob ich Radio höre, den Fernseher aufdrehe oder auf mein Handy schaue, in der Zeitung oder im Gespräch mit anderen:  überall gibt es vorwiegend negative Themen, und langsam möchte ich mir nur noch die Decke über den Kopf ziehen.

Horrorszenarien und aufgewühlte Emotionen prasseln den ganzen Tag auf uns ein, sei es Klimawandel, Kriege und Naturkatastrophen, Inflation und Teuerung oder Gewaltverbrechen.

Wenn man dann bedenkt, dass laut einer Studie jeder durchschnittliche Deutsche (und somit vermutlich auch jeder Österreicher) neun Stunden lang im Internet oder vor dem Fernseher hängt, kann man sich vorstellen, was das mit uns macht.

Der Fokus auf die schrecklichen Dinge, die wir jeden Tag zu hören und lesen bekommen, lassen uns glauben, dass diese Welt ein ausschließlich schlechter Ort sei. Aber die schönen Ereignisse werden nun mal nicht im Radio berichtet. Die 8.00 Uhr-Nachrichten verkünden nicht davon,  dass weltweit Menschen einander helfen und beistehen. Und dass jeden Tag viele, viele schöne Dinge und manchmal auch Wunder passieren.

Was können wir aber tun gegen diese Reizüberflutung? Die negative Energie, die uns täglich begleitet?

Mein Tipp lautet, sich mit möglichst viel Positivem, und möglichst wenig Negativem umgeben. Den Fokus auf alles das legen, das gut für uns und unser Gemüt ist.

Zum Beispiel:

-          Nachrichten streng limitieren. Vermutlich genügt es, sich einmal am Tag auf dem Laufenden zu halten, und aktuell ist es ohnehin oft so, dass die Nachrichten von zu Mittag am Abend schon wieder überholt sind.

-          In den sozialen Medien Seiten deabonnieren, die dich aufregen oder traurig machen, stattdessen nur das in dein Handy lassen, was dir gute Stimmung macht (Katzenkinder ;-))

-          Rausgehen in die Natur, möglichst ohne Handy und beobachten, was uns täglich geschenkt wird, auch an grauen Novembertagen

-          Sich mit guten Menschen umgeben. Welche, mit denen du dich wohlfühlst, du lachen und du selbst sein kannst

-          Dankbarkeit: Fokus auf das, was gut ist in deinem Leben, alle wichtigen Menschen, dein Dach über dem Kopf, dein hoffentlich gesunder Körper

Die Nachrichten werden bleiben, aber ich bin überzeugt, dass es uns zusteht, dass wir dennoch glücklich sein dürfen, und dass wir uns nach 5 Minuten Negativität zu jeder vollen Stunde wieder 55 Minuten Freude verdient haben.

Wie geht es dir mit den täglichen Schreckensmeldungen und was tust du dagegen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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